Jenseits der Sprachmauer

18,80

Erinnern und sprechen in der Migrationsgesellschaft

300 vorrätig

Artikelnummer: 978-88-7223-270-5 Kategorie: Schlagwort:

Beschreibung

vom Notfall zum Normalfall…

Sprechen dürfen ist nach Hannah Arendt eine “unerlässliche Vorbedingung politischen Handelns”. Dem stehen, in der politischen Realität, vielfach Sprachverbote und Ungleichheiten in der gesellschaftlichen Teilhabe durch Höher- und Minderbewertung von Sprachen entgegen. Zwischen Sprache als Gabe (nach Jacques Lacan) und Sprache als Barriere lotet das Buch das komplexe Verhältnis von Sprache im Kontext von Mehrheiten und Minderheiten aus. Ausgehend davon, dass nur erinnert werden kann, was auch ausgesprochen werden darf, untersucht dieses Buch sowohl zwischen Staat und autochthoner Minderheit als auch zwischen autochthoner Mehrheit und neuen Minderheiten in der Migrationsgesellschaft. Der Spannungsbogen reicht vom Slowenischen in Kärnten/Koroska über die deutsche, italienische und ladinische Sprache in Südtirol/Alto Adige bis zum Rumantsch in Graubünden/Grischun über den gesamten Alpenbogen.

Mit Beiträgen von:
Magdalena Angerer-Pitschko, Irene Cennamo, Nadja Danglmaier, Peter Gstettner, Manfred Gross, Marianne Krüger-Potratz, Vladimir Wakounig.

Zusätzliche Informationen

Herausgeber*in

Hans Karl Peterlini

Eine Co-Produktion mit

Drava Verlag

Seiten

196

Sprache

Deutsch

Jahr

2017